Handy und PC gemeinsam nutzen
Inhaltsverzeichnis Carla (* 17. 8. 2001) gewidmet und meinem Schmetterlings-Thinkpad (* 1996, inzwischen auf Pentium-Power aufgebohrt), die mich beide brav meine Arbeit machen ließen. Fritz Jörn, im heißen Sommer zweitausendeins Anhang bmp Bitmap-Bildformat ADSL Asymmetric Digital Subscriber Line, »DSL mit unterschiedlichen up- und download-Geschwindigkeiten APN Access Point Name (bei GPRS-Einstellungen die Internet-Anlaufadresse) AT oder at Attention – daran sind Modem-Befehle erkennbar Bios Basic Input Output System, unterste Steuerungssoftware (Firmware) eines Rechners CD Compact Disk, digitale Schallplatte CF Compact Flash, Speichermodule, 4,2×3,6×3mm, kleiner als »PCMCIA CG »calling«, Teil besonderer Modembefehle für Handys, etwa AT+CGQREQ=1,0,0,0,0,0 CI Cell Identity Codec; der, heute: das Coder-Decoder, digitaler(s) »Modem DCE Data Circuit-Terminating Equipment, praktisch Modems DFÜ Datenfernübertragung DNS Domänennamenserver, macht aus Web-Buchstabenadresse wie Joern.De eine »USL DSL Digital Subscriber Line, schnelle Datenübertragung über die Teilnehmeranschlussleitung DTE Data Terminal Equipment, Terminal, Bildschirm usw. Dun Dial-up Networking, Wählverbindung Dun bei Nokia DFÜ-Netzwerk Edge offiziell: »Enhanced Data Rates for Global Evolution«, maximales Nutzen herkömmlicher Mobilfunkverfahren zur Datenübertragung EFR Enhanced Full Rate, bessere Sprachübertragung EMS Extended Message Service, mehr als SMS, von Nokia-Konkurrenz standardisiert Fac Final Assembly Code Ferngerät bei Nokia ein Bluetooth-Gerät, z. B. ein Bluetooth-fähiges Handy Firewire schnelle Kabelverbindung, meist bei Fotoapparaten, genaugenommen IEEE 1394 Gema Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische gif Graphic Interchange Format, Bildformat, klein GPRS General Packet Radio Service, genormte Datenpaketübermittlung über Funk GSM Global System for Mobile Communications, vormals Groupe Spéciale Mobile, inzwischen weltweit populärstes Mobilfunkverfahren HR Half Rate, schlechtere Sprachübertragung in ½ Zeitschlitz HSCSD High Speed Circuit Switched Data, Kanalbündelung zur Datenübertragung HTML Hypertext Markup Language, Darstellungssprache für Internet-Seiten IEEE spricht Ei Trippel I, Institute of Electrical and Electronics Engineers IEEE 1394 »Firewire« genannte schnelle Datenverbindung IMAP Internet Message Access Protocol, Internet-Mailverfahren, » auch SMTP, Pop Imei International Mobile Equipment Identifier, Seriennummer des Handys IMEISV Imei and Software Version iMelody ein von der IrDA genormtes Format für Töne in EMS IMSI International Mobile Subscriber Identity, Teilnehmeradresse IP Internet-Protokoll IPX Internetwork Packet Exchange IrDA Infrared Data Association, ISDN Integrated Services Digital Network, »ist das denn nötig?«, diensteintegriertes digitales Netz ISM Industry Science Medical, freies Frequenzband 2,402—2,480 GHz, für Bluetooth genutzt ISM Industry, Science, Medical. Allgemein freigegebenes Frequenzband, 2,4 MHz italic Englisch für kursiv (Schriftsatz) jpg Ein von der Joint Photographic Experts Group genormtes, kompaktes Bildformat Lac Location Area Code, Ortskode Lai Location Area Identity LP, LPT Line Printer, Zeilendrucker, Drucker mid Midi-Datei (Musik in Notation) Midi Musical Instrument Digital Interface (Musik in Notation) MMI Man-Machine Interface, siehe z. B. Dienstkennungen MMS Multimedia Message Service, kann dann über SMS alles Mögliche senden Modem; der, heute: das Modulator-Demodulator, zur Übertragung von Daten über Telefon Mpeg Moving Picture Experts Group, ein Musikformat Net BEUI Net-Bios Extended User Interface Octet europäische Bezeichnung für Byte, also acht Bit OTA Over the Air Activation, SMS mit Einstellungen fürs Handy Pad Package Assembler Disassembler, Datenpaketumsetzer von asynchronem auf synchronen Betrieb PCMCIA Personal Computer Memory Card International Association, hat PC-Einsteckkarten in Scheckkartengröße genormt. (People Can’t Memorize Computer Industry Acronyms!) PDA persönlicher digitaler Assistent, elektronisches Notizbuch PDP Paketdatenprotokoll (Packet Data Protocol), z. B. »PPP pic SMS picture short message service, Bildchen-Kurzmitteilung Pop Post Office Protocol, Internet-Maiverfahren, » auch SMPT, Imap Powerpoint (.ppt) vielverwendetes Vortragsfolienprogramm von Microsoft PPP Punkt-zu-Punkt-Protokoll ra Real Audio, Tonformat Roaming wörtl. Herumstrolchen, legales Nutzen fremder Netze im Ausland RS 232, RS 232 C, RS 232 D normaler asynchroner serieller Anschluss, wie V.24, V.28, V.10 usw. s.e.e.o. salvo errore et omissione, Irrtümer und Auslassungen vorbehalten, wie bei mir hier! Sapi Service Access Point Identifier Sim Subscriber Identification Module, der kleine Chip, den man ins Handy tun muss Sim-Lock Das Handy arbeitet nur mit einer bestimmten Sim-Karte zusammen – damit Rabatte beim Kauf eingespielt werden können simsen eine SMS (Kurzmitteilung) versenden; ich simse, du simst, er simst usw. SMS Short Message Service, klassischer Handy-Kurzmitteilungsdienst mit max. 160 Zeichen SMTP Simple Mail Transfer Protocol, Internet-Mailverfahren, » auch Imap, Pop SPX Sequenced Packet Exchange SVN Software Version Number TAC Type Approval Code TCP/IP Transmission Control Protocol/Internet Protocol TDMA Time Division Multiple Access, in GSM tif Tagged Image File, Bildformat, groß transponieren Musik in eine andere Tonart bringen, die Melodie höher oder tiefer spielen UDH User Data Header, unsichtbarer »Kopf« in einer Sonder-SMS, der anzeigt, was kommt UMTS Universelles Mobiltelekommunikationssystem, Mobilfunkverfahren wie »GSM V.24, V.28, V.10 usw. serielle Datenübertragungsverfahren, wie RS 232 VGSM Visual GSM, Name einer herstellerunabhängigen Handy-PC-Software, Wap Wireless Application Protocol, Handy-Dialog mit besonderen Webseiten WCDMA Wideband Code Division Multiple Access, Übertragungsverfahren bei »UMTS Web Kurzform für World Wide Web, Internet WINS Microsofts Windows Internet Naming Service WML Programmiersprache für Wap, wie HTML für Web-Seiten Web-Seite mit weiteren Tipps und Kommentaren
©Fritz Jörn 2001
Ungebunden kommunizieren – Vorwort-Gedanken
1 Drei Verbindungsmöglichkeiten
1.1 Die richtige Verbindung – Kabel oder kein Kabel?
1.2 Kabel zwischen Handy und PC
1.3 Der serielle Anschluss
1.4 USB-Anschluss
1.5 Andere Verbindungen
1.6 Der Com-Port, ein Hafen der Kommunikation
1.7 Infrarot kabellos verbunden
1.8 Der »rote« PC – Infrarot am PC einrichten
1.9 Ein Einschub: Infrarotinstallation
Das PC-ferngesteuerte Handy
2 Gute Verbindungen nutzen
2.1 Software zur Handy-PC-Verbindung
2.2 Start aus der Pole-Positiom – es geht los!
2.3 SMS: Kurzmitteilungen vom PC über das Handy senden
2.4 Bildchen von zweierlei Art
2.5 Klingeltöne komponieren und schicken
2.6 Über-SMS: EMS, MMS und E-Mail
2.7 Imei: die Seriennummer des Handys und anderes
2.8 Handy-Telefonnummern im PC verwalten
2.9 Bevorzugte Roamingnetze – wo sind die?
2.10 Dem Handy »Profil« geben
2.11 Rufumleitungen einstellen
2.12 Terminkalender
2.13 Weitere Einstellungen, OTAs
2.14 »Besondere« Machinationen am Handy
3 Nokia mit seiner »blauen« Software – Bluetooth und mehr
3.1 Nokias »Connectivity Pack«-Software
3.2 Mit Bluetooth-Funk Geräte kabellos verbinden
4 Ab ins Internet und andere Schmankerl
4.1 Das Handy als Modem – Internet, E-Mail und Fax
4.2 Die Modem-Installation, bequem oder händisch
4.3 GPRS, HSCSD und UMTS
4.4 Separate Chipkartenleser
4.5 Handy und Organizer – Palm, Psion und Co.
Anhang
Glossar
Webseite mit weiteren Tipps und Kommentaren
Historische Daten zu Telefon und Informationstechnik
Ungebunden kommunizieren – Vorwort-Gedanken
»Kommunikation«, das macht ja den Menschen aus, seine Sprache, seine Mitteilungen, über Jahrtausende hinweg in Büchern, über Kontinente hinweg im Internet. Den Reichtum unseres Wissens schöpfen wir aus dem Reichtum der Welt, es bewegen uns die stärksten Gefühle, wenn wir etwas erfahren, nicht nur im einsamen Erleben.
Klassische Kommunikation ist drahtlos, selbst ein »Anruf« beim lieben Gott ist ein Telefonat ohne Schnur! Drähte und Leitungen erfüllen und erfüllten ihren guten Zweck, Kabel verbinden Kontinente, Käbelchen laden kleine Akkus. Wenn es aber um die Kommunikation zwischen einem tragbaren PC und der weiten Welt geht, wozu dann noch Kabel?
Seit der Jahreswende 2000—2001 gibt es auch in Deutschland mehr Mobiltelefon- als Festnetz-Anschlüsse. Mehr als fünfzig Millionen Deutsche haben ein Handy. In Österreich und in vielen anderen Ländern ist der Anteil noch höher. Das Handy ist zum Kommunikationsmittel Nummer eins geworden, und das nicht nur für Sprache, sondern mit monatlich jeweils durchschnittlich Hunderten von Kurzmitteilungen auch für Geschriebenes. Handylesen ist Freizeitbeschäftigung. Nur ein bisschen Mühe macht’s, nicht wahr? Da hat man doch diesen großen bunten, leuchtenden Flüssigkristallbildschirm an seinem Notebook und eine einigermaßen brauchbare Tastatur dazu, da könnte man doch zwischendurch damit sein Handy bedienen, durch das Handy hindurch überall und immer ins Internet greifen, E-Mails und Faxe verschicken, elegant und ungebunden im großen Stil kommunizieren?
Man kann! Und ich habe mir vorgenommen, Ihnen das nicht all zu trocken zu erklären.
Denn Sie werden sich fragen: Spielt das Zeug denn nicht zusammen? Kann nicht der PC helfen, die vielen Telefonnummern ins Handy zu kriegen? Und kann auf Reisen nicht das Handy dem Notebook die E-Mail drahtlos zukommen lassen? Muss SMS-Senden so fingerfummelig mühsam sein? Und was kommt mit GPRS und UMTS auf uns zu?
Wenn schon digital, dann möchte man, dass einfach alles zusammen klappt. Die Möglichkeiten eines PCs oder tragbaren Notebooks werden durch die Datenfähigkeit unserer Handys ungeahnt erweitert, das Handy profitiert vom PC. Die neuen Netze bringen ungekannte Datengeschwindigkeiten. Nachrichten, Töne, Bilder und »Multimediales« strömen durch den Äther – ergreifen wir’s.
Dieses Heft gibt Ihnen Starthilfe beim Nutzen von »Handy und PC« – wobei es auf vorteilhafte Verbindungen ankommt, nicht auf die altbekannten Vor- (und Nachteile) der einzelnen Geräte. Ihr Handy und Ihren PC müssen Sie schon selbst kennen – wenn nicht, so macht das auch nichts. Ich gehe nur auf die Verknüpfungen ein, und das hoffentlich idiotensicher. Die Erklärungen sind einfach, sind gerade für den Anfang gedacht. Denn Handy und PC sollen vor allem praktischen Nutzen bringen – und dann noch ein wenig Spass ...
Ich hoffe, Sie sind bald erfolgreich, beim Versuch Daten zwischen Handy und PC auszutauschen oder nur mit Ihrem PC und Ihrem Handy ins Netz zu kommen. Zur Überraschung habe ich Ihnen dort eine kleine Webseite mit weiteren Hinweisen hinterlegt, damit Ihre Schnitzeljagd weitergehen kann (und damit ich den einen oder anderen Hinweis aus dem Buch auf den neuesten Stand bringen kann ...): www.Joern.De/handypc. Sie können mir dann ruhig dazu e-mailen: Fritz@Joern.De.
Jetzt aber viel Spass, beehren Sie mich bald wieder, und empfehlen Sie mich weiter!
((zurück))
Vervielfältigungsrechte
Zeitscheibenverfahren zur Mehrfachnutzung einer Mobilfunkfrequenz
Zu guter Letzt möchte ich Sie noch auf einen besonderen Service hinweisen: Zu diesem Buch gibt es eine Internetseite mit weiteren Tipps, Kommentaren und vor allem mit Links zu anderen Web-Seiten, die nützlich sein können. Sie finden diese Seite über www.Joern.De/handypc. Alles Gute!
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Thinkpad 701 CS Butterfly aus dem Jahr 1996, inzwischen von Hantz auf 133 MHz, 40 MByte Speicher und 7 GByte Festplatte aufgebohrt, dazu die beiden Handys Nokia 6210 und Siemens SL 45, mit denen das Buch erarbeitet wurde.
((HyGarten.jpg und Genre1.jpg Bilder auch in guter Qualität vorhanden))
Historische Daten zu Telefon und Informationstechnik
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-1148 |
Schon 1148 vor Christus übermittelt Agamemnon die Nachricht über die Einnahme Trojas durch offenes Feuer. Die Lichtezeichen liefen 450 Kilometer weit quer durch die Ägäis. |
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1837 |
Samuel Morse (1791–1872) und C. A. von Steinheil (1801–1870) konstruieren unabhängig voneinander elektromagnetische Schreibtelegraphen |
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1844 |
Samuel Morse errichtet die elektrische Telegraphenlinie Washington-Baltimore |
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1848 |
Bau der ersten elektrischen Ferntelegraphenlinie Europas, Berlin-Frankfurt am Main, 1849 fertiggestellt |
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1850 |
Erstes Untersee-Telegraphenkabel Dover-Calais, mit Guttaperchaisolierung |
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1850 |
Gründung des Deutsch-Österreichischen Telegraphenvereins durch Preußen, Österreich, Bayern und Sachsen |
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1851 |
Das Morsealphabet wird zur internationalen Telegraphensprache erklärt. |
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1852 |
Für die telegraphisch übermittelte Nachricht wird in Amerika das Wort »Telegramm« vorgeschlagen. |
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1853 |
Die letzten optischen Telegraphenlinien werden in Deutschland und Frankreich stillgelegt. |
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1858 |
C. W. Field (1819-1892) legt das erste transatlantische Telegraphenkabel. Es bleibt nur wenige Wochen betriebsbereit. Stefan Zweig (1881-1942) schreibt darüber 1927-1928 in »Sternstunden der Menschheit«. |
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1858 |
Der erste General-Telegraphen-Director des Deutschen Reiches (Dezember 1856 – 1872), Chauvin (geb. 16.5.1812 in Lüttich, gest. im Mai 1898) führt Doppelglockenisolatoren ein. |
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1861 |
Am 26. Oktober führt Johann Philipp Reis (1834-1874) mit dem Satz »Das Pferd frisst keinen Gurkensalat!« in Frankfurt am Main das erste Gerät zur Tonübertragung vor und spricht von »Telephonie durch galvanischen Strom«. Das Gerät eignet sich allerdings besser für Musik als für Sprache, d. h. richtig funktioniert hat es nicht ... |
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1863 |
Reis und Wilhelm Albert bieten erfolglos Telephone an. |
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1866 |
Der Südtiroler Peter Mitterhofer (1822-1893) erfindet die Schreibmaschine, bekommt 200 Gulden vom Kaiser dafür, stirbt aber vergessen. |
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1870 |
Am 12. April 1870 wird das erste Telegramm über die 11.000 km lange Leitung aus drei Kupferdrähten von London über Preußen (Emden, Berlin, Thorn in Westpreußen), Russland (Warschau, Shitomir, Odessa, Kertsch, Suchum, Tiflis, Eriwan, Djulfa), Persien (Täbris, Teheran, Bushir), durch den Persischen Golf nach Karachi, dann durch Indien (Hindustan) bis Kalkutta am »Meerbusen von Bengalen« gesandt. Es dauert wegen des nötigen Umtelegraphierens 28 Minuten. Die Leitung bleibt bis 1931 in Betrieb. Dokumentation: Die indo-europäische Telegraphenlinie in Originaldokumenten |
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1872 |
Alexander Graham Bell (1847-1922) erfindet (erneut) die Schreibmaschine. |
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1872 |
Alexander Graham Bell (1847-1922) beginnt in Boston an der Arbeit an seinem Telephon - und will eigentlich einen Mehrfachtelegraphen konstruieren ... |
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1874 |
Reis stirbt arm. |
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1876 |
Das Telephon von Bell wird am 14. Februar als »Verbesserung in der Telegraphie« zum Patent angemeldet und gebaut. Am selben Tag, wenige Stunden später, meldet der Konkurrent Elisha Gray ein Telephon zum Patent an (als »Caveat«, was damals einer Patent-Anmeldung gleichkam). Bell erhält am 7. März das Patent. |
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1876 |
Bell baut eine acht Kilometer lange Testverbindung und führt sein Telephon an der Jahrhundertfeier in Philadelphia und in England vor. |
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1876 |
erfindet Thomas Alva Edison (1847-1931) das Kohlekörnermikrophon, das erste richtig funktionierende Mikrophon, das bis in die 1960er-Jahre verwendet wurde. Nach anderen Angaben baut |
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1878 |
D. E. Hughes (1831-1900) das Kohlemikrophon. |
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1878 |
Telephon-Ortsnetz in New Haven, USA |
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1877 |
Generalpostmeister Heinrich v. Stephan importiert die ersten Bellschen Geräte aus London nach Berlin – gewiss nicht FTZ-zugelassen. Am 12. November wird die erste deutsche Telegraphenanstalt mit »Fernsprechern« ausgerüstet. |
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1879 |
Erstes Telephonnetz in London |
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1879 |
Vielfachumschalter für Fernsprechämter Charles E. Scribner, USA |
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1881 |
Eröffnung des ersten Telephon-Ortsnetzes in Berlin mit 8 Teilnehmern. Am Ende des Jahres sind es dann schon 458 Teilnehmer. Bild |
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1884 |
Siemens & Halske erhält ein deutsches Patent auf ein Kabel mit koaxialer Anordnung der Leiter, vornehmlich für Telephoniezwecke. |
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1886 |
Stockholm ist die Stadt mit den meisten Telefonen: 3.164 gegen 1.655 der amerikanischen Gesellschaft Graham Bells |
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1887 |
Ericsson errichtet die größte Telefonvermittlung der Welt in Stockholm mit 24 Vermittlungen für 7000 mögliche Teilnehmer. |
1887 | Nicola Tesla (1856 - 1943) erfindet den Drehstrommotor. |
1888 | Friedrich August Haselwander (1859 -1932) konstruiert den Drehstromgenerator. |
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1888 |
In seiner Arbeit »Über Strahlen elektrischer Kraft« beschreibt Heinrich Hertz (1857–1894) seine Experimente mit elektromagnetischen Wellen. |
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1889 |
Dekadischer Hebdrehwähler von Almon B. Strowger (1839–1902), USA |
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1891 |
Der Achteinhalbstunden-Normalabeitstag wir in Deutschland als bahnbrechende sozialpolitische Maßnahme eingeführt, die Wochenarbeitszeit beträgt fünfzig Stunden. |
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1892 |
Erstes automatisches Fernsprechamt mit achtzig Teilnehmern in La Porte, USA, mit Strowger-Wählern |
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1896 |
Nummern-Wählscheibe nach Almon B. Strowger, USA |
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1896 |
Guglielmo Marconi (1874–1937, *Nobelpreis 1909) funkt drei Kilometer weit. |
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1897 |
Marconi macht bahnbrechende funktelegraphische Versuche im Bristol-Kanal. |
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1897 |
In Deutschland gibt es bereits 149.000 Teilnehmer |
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1899 |
J. Zenneck (1871–1959) gelingen als Assistent von F. Braun (1850–1918), dem Erfinder der Kathodenstrahlröhre, mit dessen induktiv gekoppeltem Sender bei Cuxhaven Funkversuche über mehr als dreißig Kilometer. |
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1899 |
Der in Amerika lebende serbische Elektroingenieur Michael (Michailo) Idvorsky Pupin (1858–1935) (in Berlin ein Schüler Helmholtz’), berechnet und erfindet die nach ihm benannten »Pupinspulen«. In Fernleitungen in festen Abständen von 1,7 (bei Kabeln) bis 10 km (bei Freileitungen) eingeführte Spulen (Induktivitäten) von 3,2 bis 200 mH verringerten entscheidend die Dämpfung, lange bevor es Verstärker gab. |
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1900 |
Anschluss von Nebenstellen an das Netz der Deutschen Reichspost erlaubt |
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1901 |
Marconi funkt bis nach Amerika, *vorgeblich schon am 12.12., wirklich erst Anfang 1902 |
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1901 |
Siemens & Halske erwirbt die Pupinspulenpatente. |
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1906 |
Erstes unterseeisches Pupin-Fernsprechkabel im Bodensee |
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1908 |
Erstes deutsches »Selbstanschlussamt« in Hildesheim. Seit damals Impulswahl in Deutschland. |
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1909 |
Erstes automatisches Großstadt-Fernsprechamt in München-Schwabing, bereits mit Zentralbatteriebetrieb |
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1912 |
Baubeginn des pupinisierten Rheinland-Fernsprechkabels, einem Vorläufer für das europäische Fernkabelnetz, fertiggestellt 1921 |
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1914 |
Die längste pupinisierte Fernsprechleitung Europas, eine 1.350 km lange Freileitung mit 4,5 mm dicken Kupferdrähten von Berlin über Frankurt am Main nach Mailand wird in Betrieb genommen. |
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1918 |
Mobilfunkversuche auf der Eisenbahn zwischen Berlin und Zossen |
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1920 |
In Berlin wird das »Telegraphentechnische Reichsamt« gegründet. |
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1922 |
Motor-Drehwähler-System in Deutschland |
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1922 |
Auf Telephonkabeln können gleichzeitig sechs Telegramme über ein Leitungspaar mit Tonfrequenz-Wechselstromtelegraphie mit Trägerfrequenzen übertragen werden. |
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1923 |
Erstes deutsches Fernwählamt in Weilheim, Beginn des Selbstwählferndienstes, Wählsystem 22 (Postsysteme sind gerne nach der Jahreszahl benannt) mit Heb- und Drehwählern |
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1923 |
Mit »Achtung, Achtung, hier ist die Sendestelle Berlin im Vox-Haus auf Welle 400 Meter ...« begann am Abend des 29. Oktober der offizielle Sendedienst des Deutschen Rundfunks (auf 750 kHz mit 250 W). |
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1925 |
Durchwahl-Nebenstellenanlage in München vorgeführt |
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1926 |
Öffentliches Zugtelefon zwischen Berlin und Hamburg |
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1927 |
Die Bildtelegraphenlinie zwischen Berlin und Wien wird in Betrieb genommen. |
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1929 |
System 29 mit zusätzlichen Flachrelais |
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1933 |
Automatisch vermittelter Fernschreibdienst (Telex) zwischen Berlin und Hamburg |
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1934 |
Koaxialkabel sind einsatzreif: Gleichzeitig können zweihundert Ferngespräche und ein Fernsehkanal übertragen werden. |
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1935 |
In der Mitte der dreißiger Jahre setzt sich für Mikrophon und Fernhörer eine gemeinsame Einheit, der Hörer oder amtlich »Handapparat« durch. |
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1936 |
Der erste »Fernseh-Sprechdienst« zwischen Berlin und Leipzig wird eröffnet. |
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1940 |
System 40 mit verbesserten Leitungswählern |
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1949 |
Vereinfachter Selbstwählferndienst |
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1949 |
Gründung des Fernmeldetechnischen Zentralamts FTZ in Darmstadt. |
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1950 |
System 50 mit neuen Leitungswählern und Flachrelais 48 |
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1951 |
Zweidrahtübertragungstechnik I |
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1952 |
Landesfernwahl in der Bundesrepublik Deutschland |
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1952 |
Schlauchdrähte mit Zugentlastung, später Tragseilluftkabel, ersetzen Blankdrähte auf Freileitungen (das Ende der Isolatoren auf Telefon- und Telegrafenleitungen ...) |
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1952 |
Nixdorf Computer AG gegründet (Heinz Nixdorf 1925-1986) |
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1953 |
Edelmetall-Motordrehwähler (EMD) in Deutschland |
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1955 |
System 55 mit EMD-Wählern |
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1955 |
Grenzverkehr Basel—Lörrach |
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1955 |
Vierdrahtübertragungstechnik II |
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1957 |
Öffentlicher mobiler Landfunk in Deutschland |
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1958 |
Internetionaler Selbstwählferndienst Brüssel—Düsseldorf |
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1962 |
Erster Nachrichtenssatellit TB p 52 |
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1962 |
Fernwählsystem 62 und bis 1997 Inbetriebnahme halbelektronischer Versuchsvermittlungsstellen ESM II, HE 60, FRM, EZM 3 |
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1964 |
Auslandsfernwählsysteme 64, später 66 und 70 |
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1965 |
Einsatz der Satellitenübertragungstechnik Early Bird für den internationalen Fernsprechdienst |
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1965 |
Selbstwahl von München nach Nordamerika |
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1965 |
Elektronisches Vermittlungssystem mit Rechnersteuerung (ESS1) in den USA |
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1966 |
Vollautomatik im Ortsverkehr, letzte Ortsvermittlungsstelle OVSt Uelzen |
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1967 |
Datennetz (Datex) der Deutschen Bundespost |
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1970 |
Douglas Engelbart (* 1925) patentiert einen »X-Y-Positionsanzeiger für ein Anzeigesystem«, die Maus |
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1970 |
Selbstwahl nach Amerika |
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1970 |
bis 1972 Internationaler Betriebsversuch mit dem CCITT-Zentralzeichengabesystem Signalling System 6 (SS6) |
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1971 |
Intel 4004 Mikroprozessor (4 bit) hat einen Adressbereich von 4 kByte, |
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1972 |
Intel 8008-Mikroprozessor (8 bit) |
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1972 |
Hewlett-Packard HP 35 Taschenrechner |
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1972 |
Alle Ortsnetze nehmen am Selbstwählferndienst teil, letzte Klappenvermittlungsstelle KVSt Donauwörth |
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1972 |
Funktelefonnetz B |
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1973 |
Gary Kildall entwirft die erste Version von CP/M auf dem 8008 |
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1973 |
Marty Cooper (geboren ca. 1929) »erfindet« bei Motorola das tragbare Mobiltelefon ... |
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1974 |
Rechnergesteuertes elektronisches Wählsystem (EWS) in München |
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1974 |
Richard Karp schreibt den ersten TCP-Kode. Dieses Transmission Control Program hatte er zusammen mit Vinton Cerf erdacht. Es wurde Grundlage der Datenpaketübertragung im Internet. |
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1974 |
Versuchsbetrieb des elektronisch gesteuerten Ortswählsystems OWSO |
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1974 |
Radio Electronics veröffentlicht einen Bausatz für einen Computer mit dem Intel-8080-Prozessor |
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1975 |
Ed Roberts verkauft dann den »Altair«-Bausatz für 375 Dollar |
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1975 |
Fernwählsystem 69 |
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1975 |
Elektronische Fernschreibvermittlung (EDS) in Mannheim |
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1976 |
Apple I |
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1976 |
Z80 |
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1978 |
Serienbetrieb OWSO |
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1978 |
Glasfaserkabel in Berlin (TB p 52) |
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1979 |
Erste Textverarbeitung Wordstar und erster Tabellengenerator VisiCalc |
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1979 |
Die Deutsche Bundespost führt den Fernkopierdienst »Telefax« ein |
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1979 |
Ende der Entwicklung des elektronisch gesteuerten Fernwählsystems EWSO, Grundsatzentscheidung für die Digitalisierung des Fernsprechnetzes |
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1980 |
Die erste Fernsprechvermittlung in digitaler EWS-Technik (EWS-D) wird installiert |
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1980 |
Metallfreie Tragseilluftkabel aus Aramidfasern für Lichtwellenleiter kommen auf den Markt – ideal für gewittergefährdete Telefonleitungen zu Berghütten! |
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1980 |
Bildschirmtext-Feldversuch in Berlin und Düsseldorf nach dem Prestel-Verfahren |
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1980 |
Erste ordentlich zugelassene europäische Schnurlostelefonnorm »Cordless Telephone 0«, CT0, analog |
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1981 |
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1981 |
Teletex (ein verbessertes Telex-Verfahren) |
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1982 |
ISDN-Absichtserklärung und bis 1984 Präsentationsbetrieb digitaler Vermittlungstechnik |
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1982 |
Die Post installiert ein Tastentelefon, Telefon 82 Alpha, freilich noch mit Impulswahl |
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1984 |
Bildschirmtext (Btx) nach Cept eingeführt |
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1984 |
Einsatz digitaler Fernvermittlungstechnik DIVF, Systeme EWSD und System 12 |
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1984 |
VEB Mikroelektronik Wilhelm Pieck Mühlhausen zeigt den Heimcomputer HC 900. Ein weiterer Heimcomputer wurde vom VEB Kombinat Robotron unter dem Namen Z 9001 (später KC 85/1) vorgestellt, ebenso der Lerncomputer LC 80. |
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1984 |
CT1 (Cordless Telephone 1), analog |
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1985 |
In Deutschland werden erste digitale Ortsvermittlungsstellen DIVO eingereichtet, Systeme EWSD und System 12 (TB p 30) |
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1985 |
C-Netz für Mobilfunk |
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1986 |
bis 1987 Betriebsversuch mit dem CCITT-Zentralzeichengabesystem Signalling System 7 (SS7) |
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1986 |
im November erste .de-Domäne |
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1987 |
bis 1988 ISDN-Pilotprojekt in Mannheim und Stuttgart mit 750 Basisanschlüssen |
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1987 |
Schnurlostelefonnorm CT1+, Cordless Telephone 1+, noch bis 2008 erlaubt |
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1989 |
Tim Berners-Lee erfindet das World Wide Web am Genfer Cern |
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1989 |
ISDN-Serienbetrieb in der Bundesrepublik Deutschland |
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1989 |
Schnurlostelefonnorm CT2, hier wegen Dect ungebräuchlich geblieben |
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1990 |
Windows 3.0 |
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1991 |
Auf der Cebit werden die ersten GSM-Telefone angekündigt. |
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1992 |
D-Netze nach GSM-Norm für Mobilfunk, damals noch « Groupe Spéciale Mobile » genannt. D2-Mannesmann startet im Juni, D1 im Juli. Mobiltelefone kosten knapp tausend Mark, etwa das Ericsson GH 172. |
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1993 |
Mobilfunk E-Netz |
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1994 |
Scall, erster Rufdienst ohne Anmeldung in Deutschland |
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1997 |
Liberalisierung des deutschen Festnetztelefonmarktes |
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1997 |
Einführung des GAP, Generic Access Profile, für Dect. Macht Schnurlostelefone kompatibel. |
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1998 |
Ab Januar gibt es netzübergreifende Handy-Kurzmitteilungen (SMSen) in Deutschland. |
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1998 |
ADSL Asymmetric Digital Subscriber Line. Feldversuch in Deutschland. |
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2000 |
Am 31. 12. wird das C-Netz abgeschaltet. |
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2000 |
18. August 2000, deutsche UMTS-Lizenzauktion schöpft 50,4 Milliarden Euro ab |
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2000 |
Ende 2000 erstmals auch in Deutschland mehr Mobiltelefone als Festnetzanschlüsse (rund fünfzig Millionen), nachdem bereits in mehreren anderen Ländern wie Österreich und Italien der Mobilanteil überwog. |
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2001 |
GPRS-Betrieb (24.1. Viag, 1.2. D1, dann D2 und E+) |
2004 | UMTS, das Universelle Mobiltelekommunikationssystem, läuft in Deutschland. |
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2007 |
Telex wird in Deutschland zu Jahresende abgeschaltet, gab’s seit 1933. |
Eine ausführliche Computerchronolgie finden Sie auf www.Bernd-Leitenberger.De/pc-timeline.html –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
Speziell zu mechanischen Rechenmaschinen empfehle ich die wunderschöne Site von Jan Meyer: www.Rechenhilfsmittel.De
Titel (Umschlag vorn)
Fritz Jörn
Mit Handy und PC erfolgreich kommunizieren
• Ausführliche Anleitungen für Anfänger und Alleskönner
• Mit dem Notebook mobil in Internet
• Kabelverbindungen, infrarot und ›Bluetooth‹
• überall Surfen, Abfragen, Musik
• SMS und E-Mail über Funk
• Bilder verschicken
• Adressen- und Terminabgleich
• ›Smart Phones‹, Organizer, Kameras
• Drahtlos und unsichtbare: ›Bluetooth‹
Klappe (Umschlagseite 4)
Fritz Jörn
Mit Handy und PC erfolgreich kommunizieren
Spielt das denn nicht zusammen? Kann nicht der PC helfen, die vielen Telefonnummern ins Handy zu kriegen? Und kann auf Reisen nicht das Handy dem Notebook die E-Mail drahtlos zukommen lassen? Muss SMS-Senden so mühsam sein? Und was kommt mit GPRS und UMTS auf uns zu?
Wenn schon digital, dann möchte man, dass einfach alles zusammen klappt. Die Möglichkeiten eines PCs oder tragbaren Notebooks werden durch die Datenfähigkeit unserer Handys ungeahnt erweitert. Die neuen Netze bringen ungekannte Datengeschwindigkeiten. Nachrichten, Töne, Bilder und »Multimediales« strömen durch den Raum – ergreifen wir’s.
Dieses Heft gibt Starthilfe beim Nutzen von Handy und PC – wobei es auf vorteilhafte Verbindungen ankommt, nicht auf die altbekannten Vor- (und Nachteile) der einzelnen Geräte, isoliert verwendet. »Konvergenz« ist das Schlagwort, das hier in schlichtem Deutsch lebendig wird.
Die Erklärungen sind einfach, sind gerade für den Anfang gedacht. Denn Handy und PC sollen vor allem praktischen Nutzen bringen – und dann noch ein wenig Spass ...
Fritz Jörn ist ein Autor, der es gewohnt ist, in der führenden deutschen Tageszeitung Technisches klar verständlich zu machen, und der hier seinem Hobby, der angewandten Mobiltelefonie, nicht ohne Witz frönt.
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©Fritz Jörn MMI
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