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Tipps zur Kommunikation

Am wichtigsten ist der Zugang zum Internet zum Browsen, für E-Mail, MMS usw. – obwohl sogar SMS-Senden schwierig sein kann ...
   Voreingestellt ist der GPRS-Zugang über T-Mobile (GPRS: General Packet Radio Service, Datenpaketfunk). Sie finden das über Start, Einstellungen, Karteikarte Verbindungen, Verbindungen, Karteikarte Verbindungen, »Einstellungen zur automatischen Verbindung mit dem Internet« in der Auswahl als »Einstellungen Internet«. Gehen Sie auf »Ändern« (noch ungefährlich). Dort finden Sie »TM-D Interne...« »+0 ~GPRS!Internet....«. Wenn Sie das anklicken, so sehen Sie »TM-D Internet GPRS« als Verbindungsnamen, »Cellular Line (GPRS)« als Modem und die »Baudrate« (spricht Bod-Rate, Datenübertragungsgeschwindigkeit) 19.200 bit/s. In »+0 ~GPRS!Internet.t-d1.de« ist »Internet.t-d1.de« der sog. Zugriffspunktname, Ihr GPRS-Server. Damit liegen Sie, auch im Ausland, richtig!

GPRS-Roaming im Ausland heißt, dass Sie auch dort GPRS nutzen können. Das klappt aber nur in Netzen, mit denen T-Mobile dafür ein Abkommen hat, und das sieht Ihr MDA einem Netz leider nicht an. Es kann Ihnen also passieren, dass Sie im Ausland telefonieren können, sogar, dass Sie im Telefon-Feld (in der oberen Leiste die Wäschespinne anklicken) ein (weißes) G (in schwarzem Feld) für GPRS sehen, und trotzdem geht GPRS nicht. Sie bekommen dann die Warnung »Verbindungsprobleme. Die gewählte Nummer antwortet nicht. Überprüfen Sie die Telefonnummer ...«. Tun Sie das bloß nicht! Quittieren Sie die Warnung mit OK. Eine offizielle Liste der GPRS-Partner der T-Mobile finden Sie bei T-Mobile.
   Verbindungsprobleme meldet der MDA auch dann, wenn das Telefon – etwa nach der Landung – nicht wieder eingeschaltet wurde, selbst in der Heimat Deutschland, siehe Y in der Kopfzeile, Yx ist aus, Yi... ein.
   Hat sich Ihr MDA im Ausland nicht von selbst in das für GPRS genehme Netz eingebucht, so müssen Sie über Start, Einstellungen, Telefon, Karteikarte Netzwerk, die Netzwerkauswahl »Manuell« antippen. Nach einiger Zeit zeigt der MDA alle Netze am Ort (in Deutschland z.B. T-Mobile D, D2, E-Plus und O2). Wählen Sie das GPRS-genehme Netz aus. Wenn die Anmeldung ganz fehlschlägt, so haben Sie versucht, die Konkurrenz zu nutzen. Wenns klappt, und Sie sehen später sogar ein G im Telefonfeld, dann können Sie die GPRS-Verbindung mit unveränderten Verbindungseinstellungen versuchen. Nicht dran drehen!
   Über eine herkömmliche Leitungsverbindung ist Datenzugriff aus dem Ausland immer möglich, allerdings zu normalen Ferngesprächskosten. Zum Abholen kurzer E-Mails ist das nicht viel teurer, Sie müssen die Verbindung nur gleich wieder beenden – das E-Mail-Programm macht das –, denn im Gegensatz zu GPRS zahlen Sie die Verbindungszeit. Ich empfehle Ihnen also, sicherheitshalber noch vor der Reise einen solchen GPRS-losen Zugang zu konfigurieren und zu testen:
   Dazu sehen Sie sich an, wie Sie mit Ihrem normalen PC ins Internet kommen; nehmen wir an mit T-Online über Rufnummer 0191011. Der entsprechende T-Online-Auslandszugang ist +4969191011. Im MDA gehen Sie auf Start, Einstellungen, Karteikarte Verbindungen, Verbindungen, oben bei Einstellungen Internet auf Ändern, und sehen dort Ihre »TM-D Interne...«-GPRS-Standardverbindung. Sie tippen auf »Neu...« und werden durch die nötigen Konfigurierungen geführt. Als Name geben Sie statt »Meine Verbindung« z.B. »T-Online direkt« ein, belassen den Rest, und »Weiter«. Landeskennzahl ist 49, Ortskennzahl 69, Rufnummer 191011. Fertig. Zurück in »Einstellungen Internet« sehen Sie jetzt diese neue, halbfertige »Verbindung«. Wenn Sie lange drauf drücken können Sie über das Klappmenü versuchsweise verbinden. Jetzt erscheint »Benutzeranmeldung«. Hier geben Sie (in Ruhe, denn gewählt wurde noch nicht) Ihren Benutzernamen ein, bei T-Online etwa die ellenlange Nummer aus Anschlusskennung, T-Online-Nummer und Mitbenutzeranhängsel wie 000294811731520077123355#001 und Ihr geheimes Kennwort. Die »Domäne« lassen Sie frei, das Kennwort können Sie den MDA speichern lassen. Mit OK beginnt der Anwahlversuch, die angewählte Nummer wird gezeigt, und bei »Verbunden« hats dann geklappt – was selbst in Deutschland insgesamt 35 s dauern kann! Klappts nicht, so ist oft nur das Telefon im MDA aus, siehe Wäschespinne in der Kopfleiste – Y mit x ist aus, Y mit Zaun rechts daneben an.
   Sie trennen die kostspielige Verbindung, indem Sie ganz oben in der Leiste auf das Symbol Rasen im Wind tippen, das bei stehender Verbindung statt der Y-Wäschespinne steht, und im aufklappenden Menü »Beenden« befehlen.
   Standardverbindung: Sie sollten dann noch eine Ihrer Verbindungen als »Immer wählen« kennzeichnen, indem Sie unter (Start, Einstellungen, Karteikarte Verbindungen, Verbindun..., Einstellungen Internet, Ändern) Einstellungen Internet eine Verbindung markieren, länger drauftippen, und im Klappmenü »Immer wählen« ankreuzen. (Unter dem Kasten mit den Verbindungen steht dann z.B.: »Beim Wählen: ›TM-D Internet GPRS‹ verwenden« oder eben Ihre T-Online-direkt-Verbindung.)   
   Wählen ohne Vorwahl: Wollen Sie zur Kommunikation eine netzinterne Nummer wählen, also z. B. 44101 statt +49 44101, so vermeiden Sie die +49 so: Start, Einstellungen, Verbindungen, Verbindungen, Wählstandort, Wählmuster, Für Auslandsgespräche, G eintragen. Es entfällt die führende Landesvorwahl, sofern sie bei der eingegebenen zu wählenden Nummer gelöscht ist. Bei den Einstellungen wird zwar immer noch +0... angezeigt, aber nicht mehr mitgewählt. (Ab Betriebssystem 3.19. Danke, Jürgen Berkenkopf!)

Verwenden des MDA als USB-Modem oder als Bluetooth-Modem

Versucht man Telefonnummern aus Outlook zu übernehmen, stört sich der MDA an Plus-Zeichen, Klammern und Leerstellen. Konvertiert man seine Outlook-Daten in eine Excel-Datei, löscht dann diese Zeichen heraus beziehungsweise ersetzt das + durch 00, und konvertiert zurück in Outlook, dann sind zwar die Gliederungen weg, die Telefonnummern lassen sich aber nach Übertragung in den MDA dort nutzen. (Danke Ralph Pierson!)

Haben Sie Tipps oder Fragen? Schicken Sie sie an MDA@Joern.De. Anregungen werden gern entgegengenommen.
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